Der Wunsch nach einem Kind ist gewiss, aber muss es auch neu sein, und ist die Leihmutterschaft eine ausgeprägte Erscheinung des modernen Ego?
Zumindest sind die Nachrichten und Social-Media-Kanäle voll davon. Ein Katalysator für Trendmutterschaften?
In den Kinderheimen werden diese zuweilen auch gerne an den Meistbietenden als Hilfskräfte verhökert, neben einer netten Unterstützung und so mancherorts sogar als diebische Elstern in verlotterten Heimen gesammelt. Vor allem in staatlichen Händen vermisst man leider oft die Verantwortlichkeit gegenüber dem Kind oder Heranwachsenden.
Stattdessen sucht man im Ausland nach fabrikmäßig hergestellten Kindern, nur um dem innigen Kinderwunsch nachzukommen.
Um das Kind kann es jedenfalls nicht gehen!
Es ist seiner leiblichen Mutter, alias Gebärmaschine, beraubt und wird sie wohl nie kennenlernen, während andere in Massentierhaltung dahinvegetieren müssen, ohne jemals Liebe zu erfahren. Und auch wenn sich das Elternpaar endlich eines, das Ihren Wünschen entspricht, herauskatalogisiert hat, so bleibt es oft nur zweite Wahl.
Sollte man vorher nicht erst einmal dafür sorgen, dass diejenigen, die ein Zuhause benötigen, auch eins bekommen, bevor man Neugeborene herstellt?
Sobald die Gesetzeslage sich lockert, wird die Nachfrage größer und der Nutzen gegenüber dem Schaden normalisiert.

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