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Die Zivilisation als Wille und Vorstellung, Einbildung und Arroganz in der spätrömischen Dekadenz.

Der Anschein, man sei zivilisiert, beruht auf dem Grad der vorherrschenden Selbstbestätigung und Einfalt, weil man zu anderem martialisch, selbst in der Heilung, greift. Frei nach dem Motto „Es muss wehtun, damit es heilen kann“ stellt mich immer wieder vor die Herausforderung, die Welt nicht als hinterweltliches Dorf zu verstehen. Was eher das hinterweltliche Dorf aufwertet, statt unsere Gesellschaft besserzustellen.

Denn eines erscheint mir so, als würden die meisten Menschen den Unterschied zwischen Mittelalter und Neuzeit kaum erkennen. Die Gewalttätigkeit gegenüber anderen ist hierzulande eher psychologisch im Sinne der Rechtskonformität.

Woran ich dabei immer denken muss, wenn die intrinsische Bösartigkeit mancher Menschen wieder zuschlägt und sich dabei hinter der scheinbaren Unverletzlichkeit des Opfers versteckt.

Das Spannende daran ist, dass existenzgefährdende und sozial ausgrenzende Verhaltensweisen gegenüber anderen dieselben Hirnareale ansprechen wie körperliche Schmerzen.

https://www.waz.de/panorama/article8908459/indischer-dorfrat-verhaengt-massenvergewaltigung-als-strafe.html

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